Wieso nicht den einfachen Weg gehen und klassisches Gerätetraining machen?

Funktionelles Training ist komplexer als der klassische Fitnesssport, weniger Geräte, welche nur richtig eingestellt werden müssen, mehr individuelle und freie Übungen. Wieso solltest du das überhaupt tun, wieso nicht die einfacherer Variante des klassischen Gerätetrainings? Dafür hab ich dir hier die Top 6 Gründe zusammengestellt!

Du willst zuerst wissen was Functional Training überhaupt ist? Dann schau dir zuerst hier meine Definition an!

Funktionelles Training FMS

1. Mehr Spass durch funktionelles Training

Was dir Spass macht wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig tun und was du langfristig tust wird deinen Körper nachhaltig verändern! Funktionelles Training nutzt, neben deinem Körpergewicht eine Vielzahl an Tools. Langhantel, Kettlebell, Ringe oder Slingtrainer,Bälle, Bänder, Seilzüge, Sandbells, Ropes usw. sorgen dafür, dass du eine nahezu unendlich große Übungsauswahl hast.

Natürlich müssen diese Übungen zu dir und deiner aktuellen körperlichen Situation passen, ganz nach dem Motto “first move well, then move often”! Dafür empfehle ich dir immer mit einem guten Coach zu arbeiten. Meistens ist es auch so, dass Übungen, welche auf deine Schwachstellen abzielen, nicht gerade beliebt sind. Durch eine abwechslungsreiche Auswahl der Tools können aber sogar diese Übungen richtig Spass machen, einen Spieltrieb auslösen und jede Woche für kleine Erfolge sorgen.

2. Effizientes Training, du sparst wertvolle Zeit

Funktionelles Training trainiert hauptsächlich Bewegungen und weniger isolierte Muskeln. Die Übungen zielen also immer auf ganze Muskelketten (zusammenarbeitende Muskeln bei einer Bewegung) ab und beanspruchen daher mehr Muskeln gleichzeitig. Auch die Beanspruchung des zentralen Nervensystems bei komplexeren Übungen darf nicht unterschätzt werden.

Daher hast du im eigentlichen Training oft quantitativ weniger Übungen welche dafür qualitativ anspruchsvoller sind! Eine echte Zeitersparnis oder hast du etwa zu viel Zeit?

3. Schnellerer körperliche Veränderungen

Nein du wirst keine 10 kg in 8 Wochen verlieren und du wirst auch nicht in 3 Monaten aussehen die das Model auf dem aktuellen Cover einer Fitnesszeitschrift! Es geht im funktionellen Training nicht darum das Unmögliche zu versprechen und Illusionen zu verkaufen, aber es geht darum das maximal Mögliche aus deinem Körper herauszunehmen!

Gerade bei der Bewegungsqualität ist oft mehr möglich als du es dir vorstellen kannst. Als Anfänger im funktionellen Training kannst du innerhalb von wenigen Wochen, teilweise sogar wenigen Einheiten deutliche Veränderungen spüren. Diese spürbaren Veränderungen sorgen für neue Motivation und dadurch wird es dir wieder leichter Fallen dein Training langfristig in deinen Alltag zu integrieren.

4. Spürbarer Unterschied in deinem Alltag

Apropos Alltag… mit zunehmender Bewegungsqualität wird sich in deinem Alltag einiges ändern und wie gesagt, das kann sehr schnell gehen. Ein entspannterer Rücken als Schreibtischtäter oder mehr Energie in deinem körperlich fordernden Job. Durch die Ausrichtung des Trainings an deiner aktuellen Situation und an den Anforderungen deines Umfelds wirst du den Unterschied spüren, täglich!

Auch wenn du eine spezielle Sportart betreibst wirst du zu 100% von funktionellem Training profitieren. Ganz nach dem Motto “höher, schneller, weiter” kannst du die wirklich benötigten konditionellen Fähigkeiten (z.B. Schnelligkeit, Beschleunigung oder Koordination) verbessern um dadurch eine noch bessere Basis für deinen Sport zu legen.

5. Unendliche Steigerungsmöglichkeiten, je nach Ziel!

Wenn du schonmal an Geräten trainiert hast kennst du das vielleicht. Zu Beginn steigerst du dich ganz ordentlich, dann wird es irgendwann schwerer bis du schließlich stagnierst. Jetzt kannst du an deinem Trainingsplan schrauben oder das Gerät wechseln aber beides ist doch recht begrenzt.

Im funktionellen Training hast du nahezu unendliche Steigerungsmöglichkeiten. Durch kleine Variationen der Übungen oder der Hilfsmittel stellst du deinen Körper wieder vor neue Herausforderungen. Das kann fast immer so weitergehen, hängt aber ganz klar an deinen persönlichen Zielen und ist definitiv kein muss.

Einen Hinweis noch für alle Frauen mit dem “Schwarzenegger-Gen”, der Angst davor zu breit und damit unweiblich zu werden. Zunächst einmal gibt es das nicht. Aber für dich bietet funktionelles Training eine wunderbare Möglichkeit dein Training anspruchsvoller zu gestalten ohne die Intensität zu erhöhen und damit nimmst du die Grundlage für jeden Muskelaufbau und brauchst keine Angst mehr zu haben!   

6. Motivation der Community

Wer schon einmal in einer CrossFit Box trainiert hat weiß wovon ich spreche. Ein super Zusammenhalt der Community, gegenseitige Unterstützung bei den Übungen und Motivation bis zum geht nicht mehr. Was ich so in vielen Fitnessstudios noch nie gesehen habe, durfte ich aber auch in verschiedenen Functional-Training Anlagen erleben.

Gerade wenn es darum geht neue Übungen zu meistern, deinen ersten Klimmzug zu schaffen oder einen neuen PR zu heben spielt die Motivation der Community eine große Rolle. Das führt wiederum dazu, dass du gerne hingehst und du langfristig regelmäßiger trainierst.

Funktionelles Training ist kurz gesagt effizient und nachhaltig, macht Spass, verändert wirklich etwas und ist nahezu unendlich steigerbar. Also… tu es!

Get your Goal

Dominic